Bayern Kapital investiert 25 Millionen in Batteriespeicher-Startup encosa

LGR Reutlingen – 01 Juni 2026 | Das Münchner Startup encosa hat in einer aktuellen Finanzierungsrunde 25 Millionen Euro eingeworben. Bayern Kapital beteiligt sich mit dem Innovationsfonds II an dem 2024 gegründeten Unternehmen, das sich auf Batteriespeicherlösungen für den Mittelstand spezialisiert hat.
In Zeiten steigender Energiekosten stellt die Optimierung des Strombezuges eine zentrale Herausforderung für viele mittelständische Unternehmen dar. Batteriespeicher bieten hier nicht nur die Möglichkeit, die Energiekosten zu senken, sondern ermöglichen auch durch Rückspeisung ins Netz zusätzliche Einnahmen. Dennoch scheitern viele Unternehmen bei der Implementierung von Batteriespeichern oft aufgrund der Komplexität, die mit Expertise, Kapital, Projektmanagement und regulatorischen Hürden verbunden ist. Genau an diesem Punkt setzt encosa an und bietet eine umfassende Lösung für energieintensive Branchen wie Chemie, Glas und Maschinenbau.
Die Finanzierung von encosa setzt sich aus einer skalierbaren Debt Facility und Eigenkapital aus einer Seed-Runde zusammen. Lead-Investor ist Realyze Ventures, unterstützt von Verve Ventures, Blum Ventures, Kopa Ventures sowie Pre-Seed-Investoren wie First Momentum Ventures, Redstone, Heliad, WEPA Ventures und UnternehmerTUM Funding for Innovators. Mit dem frischen Kapital plant encosa, seine KI-gestützte Technologieplattform auszubauen und den deutschen Markt weiter zu erschließen.
Das Startup begleitet seine Kunden durch den gesamten Prozess der Batteriespeicher-Implementierung. Dazu gehören die Auswahl der geeigneten Batteriespeicherlösung, technische Planung, Koordination der regulatorischen Genehmigungen, Installation, Inbetriebnahme und der laufende Betrieb. Eine eigens entwickelte, KI-gestützte Software-Plattform sorgt dabei für einen wirtschaftlich optimalen Betrieb.
25 Millionen für Batteriespeicher: Bayern Kapital steigt bei encosa ein
Die encosa-Plattform kombiniert „Behind-the-Meter“-Einsparungen mit „Front-of-the-Meter“-Vermarktung. Für die Finanzierung stehen den Unternehmen drei Modelle zur Verfügung: Kauf, Miete oder Pacht. Durchschnittlich soll sich die Investition innerhalb von 18 Monaten bis fünf Jahren amortisieren, abhängig von Verbrauchsprofil und Marktbedingungen.
„Batteriespeicher erobern zunehmend den deutschen Mittelstand. Die Frage ist nicht mehr, ob, sondern wie schnell“, erklärt Sascha Koberstaedt, Gründer und CEO von encosa. „Wir machen es jedem Unternehmen einfach, von diesem Trend zu profitieren und seine Energiekosten zu senken – ohne Aufwand, ohne Risiko, ohne eigene Investition.“ Mit den Mitteln aus der aktuellen Finanzierungsrunde sieht sich das Startup gut gerüstet, um den deutschen Markt vollständig zu erschließen und sich für eine internationale Expansion vorzubereiten.
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